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DMX Interface Karten-Hardware: hier finden Sie eine vollständige Step-by-Step Beschreibung, wie die Hardware anzusprechen ist, und wie die Arbeitsparameter für DMX512/1990 gesetzt werden müssen. Außerdem Speichertabellen, Hardware-Adressen und mehr...
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Wir bieten Ihnen DMX-Interfaces an, die nicht nur absolut bezahlbar sind, sondern zudem auch noch mit einem kompletten Bundle kostenloser Anwendersoftware kommen.
Das Beste daran:
Sie können unsere Karten und Interfaces sogar selbst programmieren. Wir dulden es nicht nur, wir wollen es sogar! Gießen Sie Ihre eigenen Ideen in Software, bieten Sie uns Ihre eigene Lösung an- wir werden sie publizieren. Wie man die Karten bedient, zeigen wir Ihnen in einfachen Schritten hier.
FEATURES 1512A, 1512B-LC
Die Karte 1512A wird nicht mehr hergestellt. Als Nachfolgetyp dient die kompatible Version 1512B-LC, die mit einigen Detail-Verbesserungen ausgestattet ist. Für Support zu dieser Karte beziehen Sie sich bitte stets auf die Rubrik: 1512A |
- Sehr präzise Karte, Clock = 12 MHz
- Geeignet für alle PCs mit ISA Slot
- Direktgekoppelter Ausgangstreiber
- Very Low Cost
- Speicheraufteilung der PC-DMX-Karte 1512A:
$0000-$03EF Betriebssystem, max. 1000 Bytes
$03F0-$03FE Betriebssystemparameter dmxdef()
$0400-$05FF Sendedaten für Kanäle 1-512
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So initialisieren Sie die Karte:
- Stellen Sie die Kartenadresse fest. Bedienen Sie sich dazu einer Routine nach folgendem Schema (Dabei sei angenommen, daß die Kartenadresse $0100 beträgt):
- Schreiben Sie $FF in Adresse $0100
- Schreiben Sie $03 in Adresse $0101 (0100 +1)
Damit haben Sie die Testadresse $03FF im internen Karten-RAM
gewählt.
- Schreiben Sie $AA in Adresse $0102 (0100 +2)
- Lesen Sie Adresse 0102 (0100+2)
- Wenn der Rückgabewert $AA ist, wurde die Karte gefunden.
- Wenn nicht, wiederholen Sie (1)-(5) für die Adressen $0120,
$0140, $0160
- Übertragen Sie das Betriebssystem in die Karte, damit die
Karte funktional wird. Gehen Sie zunächst davon aus, eine Karte 1512A im
unbekannten Rechner vorzufinden. Wir stellen Ihnen mehrere Möglichkeiten
zur Verfügung, um das Betriebssystem in die Karte zu bekommen. Laden Sie
entweder sie Datei SLHDMX12.BIN oder die Datei SLADMX12.BIN in die
Karte, oder bedienen Sie sich des Kommandos vbWOS(cardadr, cardtype) aus
der Windows DLL (näheres siehe dort)
- Resetten Sie die Karten durch Lesen der Adresse $0100
- Öffnen Sie die Datei SLHDMX12.BIN bzw. SLADMX12.BIN.
Hinweis: Schließen Sie die Datei zunächst, bevor sie Sie
öffnen. Dann sind Sie sicher, niemals einen "File open"
Error zu bekommen. Nch dem Öffnen befindet sich der Zeiger am
Anfang der Datei. Je nach verwendeter Sprache öffen Sie die
Datei gegebenenfalls als BINARY oder als RANDOM, da alle
Bytes, inklusive Nullbytes, gelesen werden müssen. VB4-
Programmierer bitte aufpassen: ein einfaches OPEN reicht
nicht!
Anschließend wird die Datei in die Karte übertragen. Dabei
muß für die Zugriff auf die Karte die Kartenadresse bekannt sein
(zuvor ermittelt), die RAM-Adresse bezeichnet die Position
innerhalb des Daten- und Programm-RAM auf der Karte. Eine
Übersicht über die RAM-Belegung der Karte ist nachfolgend zu
finden.
- Setzen Sie RAM-Adresse = $0000
- Schreiben Sie das LowByte der RAM-Adresse in die
Kartenadresse +0
- Schreiben Sie das HiByte der RAM-Adresse in die
Kartenadresse +1
- Lesen Sie das nächste Byte aus der Datei und schreiben Sie
es in die Kartenadresse +2
- Wiederholen Sie (3) bis (5) bis EOF
Nunmehr ist das Betriebssystem komplett übertragen und der
Typ der installierten Karte kann festgestellt werden. Dazu wird
der Kartenprozessor gestartet und der von ihm generierte
Rückgabewert geprüft.
- Lesen Sie die Kartenadresse +3, um die Karte zu starten und
warten Sie dann mindestens 50us, um das Ergebnis auszulesen
- Schreiben Sie $F9 in die Kartenadresse +0
- Schreiben Sie $03 in die Kartenadresse +1
Sie haben nun die Rückgabeadresse $03F9 im Karten-RAM
selektiert.
- Lesen Sie die Kartenadresse +2
Rückgabewert $04: Karte 1512C vorhanden
Rückgabewert $05: Karte 1512C vorhanden
Rückgabewert $80: Karte 1512A oder 1512B/LC (12 MHz
Karte) vorhanden
Rückgabewert $01: Karte 1512B (16 MHz Karte) vorhanden
Wenn Ihnen nun eine 1512A Karte gemeldet wird, ist die
Initialisierung soweit ok. Falls hingegen eine andere
Karte gemeldet wird, dann müssen Sie die gesamte
Initialisierung wiederholen. Benutzen Sie dazu die Datei
SLHDMX12.BIN für Karte 1512A und 1512B/LC
SLHDMX16.BIN für Karte 1512B
SLHDMX17.BIN für Karte 1512C
Danach muß dann erneut der Rückgabewert geprüft werden.
Wird ein anderer Rückgabewert gemeldet, ist entweder die
Karte nicht in Ordnung, oder die Übertragung des
Betriebssystems war fehlerhaft. Die Rückmeldecodes $06 bis $1F
sind zudem für zukünftige SLH-Produkte reserviert.
- Übertragen Sie die Default-Parameter in die Karte.
Die Betriebssysteme gestatten die Einstellung des
Kartentimings, der Kanalzahl und weiterer Parameter. Sind keine
Parameter gesetzt oder Parameter außerhalb der zulässigen
Grenzen angegeben, korrigiert die Karte gegebenenfalls auf gültige
Einstellungen. Ein Setzen der Arbeitsparameter ist erforderlich, wenn Sie
das Betriebssystem SLHDMX12.BIN geladen haben und bevor
die Karte endgültig in Betrieb genommen wird. Wenn Sie das Betriebssystem
SLADMX12 geladen haben, wird die Karte automatisch auf gültige Default-
Einstellungen gesetzt, Sie können dann diesen Abschnitt überspringen - es
sei denn, Sie möchten andere Arbeitseinstellungen wählen.
Karten-RAM Adresse | Parameter | Default bzw. typ. Wert |
| $03F0 | Startsync-Dauer Mindestwert für Startsync: 88us
Wert: n = Startsync / 2 | dmxdef(0) = 45 |
| $03F1 | StartByte-Wert für DMX Sendungen | dmxdef(1) = 0 |
| $03F2 | Ende-Leerlaufzeit (us)
n = (Leerlaufzeit - 40us) / 2 Die automatische Mindest-Leerlaufzeit beträgt
40 us | dmxdef(2) = 0 |
$03F3 $03F4 | LowByte Kanalzähler HighByte Kanalzähler
LO: 001 HI: 000 1 gesendeter Kanal
LO: 002 HI: 000 2 gesendete Kanäle
LO: 003 HI: 000 3 gesendete Kanäle
...
LO: 000 HI: 000 256 gesendete Kanäle
LO: 001 HI: 001 257 gesendete Kanäle
LO: 002 HI: 001 258 gesendete Kanäle
...
LO: 255 HI: 001 511 gesendete Kanäle
LO: 000 HI: 001 512 gesendete Kanäle
LO = Kanalzahl AND 255
HI = INT ((Kanalzahl -1)/256) | dmxdef(3) = 0 dmxdef(4) = 1 |
| $03F5 | Sendewiederholung
$00: nur einmalig senden, dann stoppen
$80: (<>0): endlos senden | dmxdef(5) = 0 |
| $03F6 | Inter-Digit Zeit
n = IDT / 2
optimaler Wert: 0 | dmxdef(6) = 0 |
| $03F7 * | $80: 4us Mark After Break senden | dmxdef(7) = 0 |
| $03F8 * | $40: SaferDMX senden | dmxdef(8) = 0 |
| $03F9 | Rückgabewert Kartentyp siehe unten | dmxdef(9) = 0 |
* = Funktion nur mit erweiterter Betriebssystemdatei SLADMX12.BIN (1020 Bytes) verfügbar
Übertragen Sie nunmehr die Defaults in das Karten-RAM:
- Setze n=0
- Schreibe $F0 + n in Kartenadresse +0
- Schreibe $03 in Kartenadresse +1
- Schreibe dmxdef(n) in Kartenadresse +2
- n= n+1
- Wiederhole (2) bis (5) solange n<10
Damit ist die Karte betriebsbereit. Als zusätzliche Maßnahme
kann sich empfehlen, beim Start das Daten-RAM der Karte
abzulöschen. Schreiben Sie dazu -analog zur obigen Routine-
jeweils eine Null in die verbleibenden Adressen des
Karten-Daten-RAM.
- Starten Sie die Karte
Nach der Initialisierung, dem Setzen der Betriebssystem-Parameter
(Defaultwerte) und ggfs. dem Löschen des Daten-RAM steht die Karte für
Ihre Übertragung bereit. Starten Sie die Karte nun durch das Kommando
- Lesen Sie Kartenadresse +3
Je nach eingestelltem Modus wird nun ein oder mehrere DMX-Telegramme ausgegeben.
- Übergeben Sie Daten an die Karte
Um Daten an die Karte zu übergeben oder von dieser zu übernehmen,
empfehlen wir Ihnen die Einrichtung eines Timers, der alle xx ms
folgendes durchführt (empfohlene minimale Timerzeit ca. 25ms). Bitte beachten Sie:
- Jeder Schreibzugriff auf die Karte stoppt den Kartenprozessor. Führen Sie also alle erforderlichen Zugriffe en bloc durch.
- Nachdem alle Update-Zugriffe erledigt sind, muß die Karte für eine neue Sendung gestartet werden.
- Danach arbeitet die Karte selbständig bis zum nächsten Update.
- Schreiben Sie das LowByte(DMX-Kanal) in
Kartenadresse +0
- Schreiben Sie das HiByte(DMX-Kanal) OR $04 in
Kartenadresse +1
- Schreiben Sie den Datenwert(DMX-Kanal) in
Kartenadresse +2
- Wiederholen Sie (1) bis (3) für alle DMX-Kanäle, die
ein Update benötigen
- Starten Sie die Karte durch Lesen aus Kartenadresse +3
SOFTWARE-ZUGRIFFE
| LESEN | SCHREIBEN |
| Basisadresse +0 | | Lo-Byte RAM-Adresse schreiben |
| Basisadresse +1 | | Hi-Byte RAM-Adresse schreiben |
| Basisadresse +2 | Daten lesen | Daten schreiben |
| Basisadresse +3 | DMX-Transfer starten | |
Tabelle der Zugriffe Basisadresse = $100, $120, $140 oder $160
Jeder Schreibzugriff stoppt den DMX-Transfer
HARDWARE-EINSTELLUNGEN
- DIP-SCHALTER
Bitte die Einstellungen, falls nicht unbedingt erforderlich, nicht verändern. Die Karte wird auf Adresse $0100 (256 dez) voreingestellt ausgeliefert, wird aber auch auf jeder anderen eingestellten Adresse automatisch erkannt. Eine Umstellung ist meist nur dann erforderlich, wenn Sie mehrere Karten gemeinsam in einem Rechner betreiben wollen.
Schalter 1 und 2 stellen die Kartenadresse ein
KARTENADRESSE $0100 (256 dez)
KARTENADRESSE $0120 (288 dez)
KARTENADRESSE $0140 (320 dez)
KARTENADRESSE $0160 (352 dez)
Schalter 3 identifiziert den Kartentyp.
Schalter 3 MUSS in Übereinstimmung mit der Quartzfrequenz der Karte gesetzt werden.
12 MHz CARD
16 MHz CARD
Schalter 4 ist nur für Werksprüfungen vorgesehen und darf nicht verstellt werden.
IMMER EIN
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DMX-512 PORT 9Pin female
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Dies ist die Standard-DMX Schnittstelle 1512B für PC's, wie sie beispielsweise bei unserer Interfacekarte 1512B eingesetzt wird. Die normmäßige Steckverbindung für DMX-512 ist der 5-polige XLR Stecker, der jedoch auf einem PC-Slotblech keinen Platz findet. Daher ist in diesem Fall der alternative Steckverbinder erlaubt.
| PIN | EIN / AUSGANG | BELEGUNG |
| 1 | AUSGANG | DMX + |
| 2 | AUSGANG | DMX - |
| 3 | EIN / AUSGANG | DMX + (2. Link) |
| 4 | EIN / AUSGANG | DMX - (2. Link) |
| 5 | | nicht benutzt |
| 6 | GND | Abschirmung, Masse |
| 7 | GND | Abschirmung, Masse (optional) |
| 8 | GND | Abschirmung, Masse (optional) |
| 9 | GND | Abschirmung, Masse (optional) |
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TREIBER DOWNLOAD
Diverse Treiber sind als .LZH oder als .ZIP Archiv gepackt, Damit wird sichergestellt, daß das Systemdatum der
Dateien beim download erhalten bleibt. Bitte expandieren Sie diese Dateien in einen geeigneten leeren Ordner. LZH Archive können Sie mit LHA.EXE expandieren.
DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX12.BIN downloaden
Für Karten 1512A und 1512B-LC, Neueste Version.
DMX Karten-Betriebssystem SLADMX12.BIN downloaden
Für Karten 1512A und 1512B-LC, Neueste Version.
DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX16.BIN downloaden
Für Karte 1512B, Neueste Version.
DMX Karten-Betriebssystem SLADMX16.BIN downloaden
Für Karten 1512B, Neueste Version.
DMX Karten-Betriebssystem SLHDMX17.BIN downloaden
Für Karte 1512C, Neueste Version.
Dynamic Link Library SLHDMX2.DLL downloaden
Für 16-Bit Programmierumgebungen, Neueste DLL-Version.
Dynamic Link Library SLHDMX33.DLL downloaden
Für 16-Bit Programmierumgebungen, Neueste DLL-Version.
Treibersammlung 1512A, 1512B-LC downloaden
Bedienungsanleitung 1512B downloaden
DOS-Text DMXPCI.TXT, gilt weitestgehend auch für 1512A, 1512B-LC
Programmierkurs für die Karten 1512A, 1512B-LC
Applikationsbeispiele für SLH PC DMX-Karten
Aktuelle Produktion bei RTL:
Die SKL-SHOW: Millionär Gesucht |
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Zahlreiche Industrie-Applikationen wurden bereits mit unserer Karte realisiert. Vielleicht haben Sie die eine oder andere TV-Show gesehen, ohne zu ahnen, daß eine SOUNDLIGHT DMX PC-Karte die Effekte bediente (XXO- Die Fritz Egner Show, Web TV, Die SKL Show). Der Grund ist einfach: kundenspezifische Programme lassen sich mit dieser Karte und den visuellen Programmieroberflächen so schnell erstellen wie mit keiner anderen Lösung sonst.... Auch eine interaktive Demonstration des Bundesbauminsteriums "Bundeshauptstadt Berlin" wird mit der Karte gefahren - zu sehen derzeit in der EG-Metropole Brüssel. Das während der Bauphase über Monate laufende grüne Lauflicht am Hochhaus im SONY-Center auf dem Postdamer Platz, die Animation in einer Berliner Shopping Mall - unendliche Anwendungsmöglichkeiten wurden allein durch unsere PC-Karte realisiert....
Professionelle Programmlösungen von Drittanbietern finden Sie unter der Rubrik Software
Nützliche Informationen über weiteres DMX-Equipment:
DMX-Tester |
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